Klinisch-psychologische Diagnostik

Wenn Sie wissen möchten, was wirklich los ist

Manchmal spürt man lange, dass etwas nicht stimmt — ohne benennen zu können, was. Vielleicht haben Sie schon Gespräche geführt, vielleicht auch schon Diagnosen gehört, die sich nicht richtig angefühlt haben. Vielleicht möchten Sie einfach Klarheit, bevor Sie den nächsten Schritt gehen.

Eine klinisch-psychologische Diagnostik nimmt sich dafür die Zeit, die im ärztlichen oder therapeutischen Alltag oft fehlt. Sie ist kein schnelles Etikett, sondern ein sorgfältiges Bild: Was ist da? Was ist es nicht? Und was folgt daraus für Ihre Behandlung?

Wann eine Diagnostik sinnvoll ist

  • Sie haben seit längerem Beschwerden, aber keine klare Einordnung.

  • Sie sind bereits in Therapie und möchten eine fundierte Grundlage für die weitere Arbeit.

  • Eine bisherige Abklärung hat sich für Sie zu kurz oder zu oberflächlich angefühlt.

  • Sie brauchen einen schriftlichen Befund — für die Weiterbehandlung, eine ärztliche Abklärung, den Nachteilsausgleich im Studium oder eine Antragstellung.

  • Sie fragen sich, ob mehrere Dinge gleichzeitig eine Rolle spielen, und möchten sie voneinander unterscheiden.

Was abgeklärt werden kann

Angst und Depression
Art, Ausprägung und Verlauf depressiver und ängstlicher Symptomatik — und die Frage, ob es sich um eine eigenständige Störung handelt oder um die Folge von etwas anderem.

ADHS im Erwachsenenalter
Eine ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen ist aufwendiger, als viele erwarten. Sie erfordert neben der aktuellen Symptomatik immer auch den Blick zurück in die Kindheit sowie eine sorgfältige Untersuchung von Aufmerksamkeit und Konzentration. Genau deshalb bleibt sie im Praxisalltag oft ungenau — und genau deshalb nehme ich sie mir ausführlich vor.

Persönlichkeit und Beziehungsmuster
Wiederkehrende Muster in Beziehungen, im Selbstbild, im Umgang mit Emotionen. Hier geht es weniger um ein Label als um ein Verständnis davon, wie Sie funktionieren — und wo Sie ansetzen können.

Belastung, Trauma und Erschöpfung
Abgrenzung von Burnout, Erschöpfungszuständen und traumafolgebedingten Beschwerden, die sich äußerlich oft ähneln, aber unterschiedliche Behandlung brauchen.

Differenzialdiagnostik
Häufig ist die eigentliche Frage nicht „habe ich X?", sondern „ist es X oder Y — oder beides?". Depression und ADHS etwa überschneiden sich in vielen Symptomen. Diese Unterscheidung ist einer der Hauptgründe, warum sich eine ausführliche Diagnostik lohnt.

Was Sie erwartet

1. Erstgespräch
Wir klären, worum es Ihnen geht, wie Ihre Vorgeschichte aussieht und was Sie sich von der Abklärung erwarten. Am Ende dieses Termins weiß ich, welche Bereiche sinnvollerweise untersucht werden — und Sie wissen, was auf Sie zukommt und in welchem Umfang.

2. Testung
Strukturierte Interviews und wissenschaftlich fundierte Fragebogenverfahren. Manches füllen Sie in Ruhe zu Hause aus, das Wesentliche machen wir gemeinsam.

3. Auswertung
Zwischen den Terminen werte ich aus und ordne die Ergebnisse ein. Diese Zeit ist Teil der Diagnostik und im Umfang berücksichtigt.

4. Rückmeldegespräch und Befund
Sie bekommen die Ergebnisse ausführlich erklärt — in verständlicher Sprache, nicht in Fachjargon. Dazu einen schriftlichen klinisch-psychologischen Befund mit Einordnung und konkreten Empfehlungen für die weitere Behandlung. Diesen Befund können Sie Ihrer Therapeutin, Ihrem Therapeuten oder einer Ärztin vorlegen.

Umfang und Honorar

Der Umfang hängt von der Fragestellung ab. Die Abklärung von Angst- und depressiver Symptomatik ist vergleichsweise kompakt. Eine ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter und eine Persönlichkeitsdiagnostik brauchen mehr Zeit — unter anderem, weil hier die Vorgeschichte seit der Kindheit einbezogen wird.

Nach dem Erstgespräch nenne ich Ihnen den voraussichtlichen Gesamtumfang, damit Sie verlässlich planen können. Es wird nur das getestet, was tatsächlich weiterführt.

Honorar: 150 € je Einheit (50 Minuten).

Die Diagnostik wird privat verrechnet. Eine Rückerstattung durch die Krankenkasse ist derzeit nicht möglich — die auf dieser Website genannten Rückerstattungsbeträge beziehen sich auf die klinisch-psychologische Behandlung.

Gut zu wissen

Als Klinische Psychologin stelle ich klinisch-psychologische Diagnosen. Für Fragen der medikamentösen Behandlung ist eine ärztliche bzw. psychiatrische Abklärung nötig — der Befund ist dafür eine gute Grundlage.

Schreiben Sie mir gerne mit einem Satz, worum es geht — ich melde mich zurück und wir vereinbaren das Erstgespräch

E-Mail an: kontakt@psychologiesalzburg.at

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